Am Samstag, den 11. April lud die St. Joseph Schützenbruderschaft ihre Mitglieder zur Jahreshauptversammlung ein, um die geschäftlichen und organisatorischen Dinge zu regeln und neue Weichen zu stellen. Die Veranstaltung begann um 17.00 Uhr mit einer Heiligen Messe in der Pfarrkirche, die von Diözesanpräses a.D. Pastor Martin Göke sowie dem Ehrenpräses i.R. Hubert Poschmann zelebriert wurde.
Zu Beginn der Versammlung begrüßte Oberst Markus Sandbothe im Sport- und Kulturzentrums die erschienenen Schützenbrüder. Es folgte das Totengedenken der 10 im Jahr 2025 verstorbenen Schützenbrüder mit einer würdevollen Schweigeminute. Nach dem Jahresrückblick,
vorgetragen durch den Schriftführer Wolfgang Hansjürgens und den Beauftragten für Öffentlichkeitsarbeit Manuel Meier-Thieschnieder, trug Kassierer Frank Büser den Kassenbericht vor. Er informierte die
Versammlung transparent und übersichtlich über die Einnahmen und Ausgaben sowie die Kassenbestände des Geschäftsjahres 2025, und vermittelte darüber hinaus separat die Einnahmen- und Ausgabenrechnungen des Schützenfestes. Er erläuterte, dass einige Kosteneffekte aus den Vorjahren sich auch in das Geschäftsjahr 2025 ausgewirkt haben. Ferner wies er darauf hin, dass durch die
Beitragsanpassung im Vorjahr Ausgaben und Einnahmen im ideellen Bereich wieder ausgeglichen sind. Insgesamt verfügt der Verein also über eine solide Kassenlage. Für die Kassenprüfer trat Matthias
Schlingmann ans Mikrofon. Gemeinsam mit Marcell Lindlar und Jürgen Protte hatte er am 8. April 2025 die Kasse im Beisein des ersten Kassierers Frank Büser sowie des zweiten Kassierers Thomas Sasse geprüft. Er berichtete, dass alle Belege über Einnahmen und Ausgaben vollständig vorhanden waren und mit den Eintragungen in der Buchhaltung und mit den Kontoauszügen völlig übereinstimmten. Er bedankte sich bei den Kassierern und stellte an die Versammlung den Antrag, dem Kassierer und dem gesamten Vorstand die Entlastung zu erteilen. Die Generalversammlung folgte diesem Antrag einstimmig. Vor dem
Hintergrund eines wiederum finanziell sehr guten Geschäftsjahres und der damit erfreulichen aktuellen Kassenlage konnten die Mitgliedsbeiträge stabil gehalten werden.
Bei den Wahlen ergaben sich keine Veränderungen im Vorstand. Oberstleutnant Mike Witte, Erster Schriftführer Wolfgang Hansjürgens, Fahnenoffizier Frank Höwekenmeier, Platzwart Olaf Riemann, der Beauftragte für Öffentlichkeitsarbeit Carsten Schumacher sowie Kassenprüfer Marcell Lindlar wurden in ihren Ämtern bestätigt.
Jungschützenmeister Fabian Osdiek trug einen spannenden Jahresbericht vor. Er konnte von den Jubiläumsfeierlichkeiten zum 55-jährigen Bestehen der Jungschützenabteilung, vom erfolgreichen Kompaniepokalschießen, von der Renovierung des Jugendraumes, von der erfolgreichen Teilnahme am Fußball-Neujahrs-Turnier, von tatkräftigen Arbeitseinsätzen und von großen Teilnehmerzahlen beim Vogelschießen und beim Schützenfest berichten. Für die Schießgruppe trug Schießmeister Martin Middleton einen spannenden Jahresbericht vor. Er konnte von einer lebendigen Jugendarbeit und erfolgreichen Schießwettbewerben berichten. Ebenso vermeldete er die erfolgreiche Umstellung des Schießstands in der Gaststätte Fortströer auf Elektronik. Die neue Anlage sei mittlerweile auch behördlich und polizeilich abgenommen und bereits in Nutzung. Am Sonntag, den 17. Mai 2026 soll eine feierliche Einweihung der neuen Schießanlage erfolgen, was am selben Tag mit der Durchführung der
Vereinsmeisterschaften verbunden werden soll. Schießmeister Middleton lud dazu alle Schützenbrüder herzlich ein.
Im Anschluss überreichte Oberst Markus Sandbothe gemeinsam mit dem Schießmeister Johannes Renger und König Markus Büser den Königspokal, den in diesem Jahr die Haupter Kompanie mit einem Ringschnitt von 139,440 erringen konnte. Kompanieführer Marc Jürgens und Kompanieschießmeister Klaus Hartmann nahmen den großen Pokal in Empfang. Die Einzelwertung konnte Klaus Hartmann vor Christoph Lohmann und Hans-Jürgen Rehkämper für sich entscheiden.
Anschließend nahmen Oberst Markus Sandbothe und Oberstleutnant Mike Witte die Verleihung eines Bataillonsverdienstordens vor. Die Auszeichnung konnte der Schützenbruder Hermann Sandbothe aus persönlichen Gründen nicht beim letzten Schützenfrühstück entgegennehmen, so dass dies jetzt nachgeholt wurde. Oberst Sandbothe ließ die Versammlung mit dem Deutschlandlied beschließen.
